Die Unbesiegt-Serie hält an: Vor 130 Zuschauerinnen und Zuschauern feiert der FCW einen verdienten Heimsieg. Dominik Berger gibt nach langwieriger Verletzung sein Comeback.
Der FC Wiggensbach hatte am Wochenende allen Grund zu feiern: Zum Finale der Festwoche hat sich die Mannschaft von Trainer Tobias Weber zum nächsten Sieg gekämpft. Gegen die Gäste aus Bad Wörishofen war der FCW nach seinem starken Saisonstart auf dem Papier der Favorit. Diese Rolle nahm das Team an. Diesmal angeführt von Abwehrchef Tobias Peter, der den angeschlagenen Maximilian Wieder bei Abwesenheit von Lukas Ried als Kapitän vertrat. Defensiv hatten die Wiggensbacher am vierten Bezirksliga-Spieltag alles im Griff, nach vorn strahlten sie zunächst vor allem bei Standards Gefahr aus. Die beste Tormöglichkeit hatte Stürmer Adrian Krieger per Kopf nach stark getretenem Eckball von Linksverteidiger Jona Brutscher. Doch Kriegers Versuch war zu zentral, und FCW-Innenverteidiger Philipp Paskuda brachte beim Abpraller zu wenig Druck hinter den Ball.
Nach dem Seitenwechsel gelang den Hausherren die erlösende Führung. Paul Fleschutz versenkte einen aufgetischten Ball per Volleyabnahme im kurzen Eck (57. Minute). Sein Abschluss war noch von einem Gegenspieler abgefälscht worden. Bad Wörishofen drücke daraufhin auf den Ausgleich, doch Wiggensbachs Abwehr vereitelte mit großem Einsatz alle Torchancen. Nach einem Wörishofer Foul an Rechtsverteidiger Paul Scheidle kochten die Emotionen im Max-Swoboda-Stadion noch mal hoch. Doch der FCW brachte seine Führung cool über die Zeit und freute sich zudem über ein Comeback. Nach überstandener Knieverletzung sammelte Flügelspieler Dominik Berger seine ersten Minuten seit Mai 2025.
Vorschau: TSV Legau – FC Wiggensbach; Sonntag, 16. August – 15 Uhr
Weiter geht es für den FCW (4. Platz/8 Punkte) mit dem Topspiel im 17 Kilometer entfernten Legau (1./10). Die Partie gegen den Tabellenführer birgt besondere Brisanz, weil dort seit Kurzem Ex-Bundesligaprofi Markus Mendler und der Wiggensbacher Jugendspieler Jonas Prestele gemeinsam stürmen. (ep)
